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40 Jahre Fliegl

Praxistage und Hausmesse in Mühldorf mit 15.000 Besuchern

„Ihr seid Weltmarktführer, aber es fühlt sich so familiär an.“ BR-Moderator sprach bei der Fliegl Hausmesse aus, was viele empfanden. Anlässlich seines 40. Jubiläums hatte der Agrartechnikhersteller sein Betriebsgelände in Mühldorf am Inn in eine gigantische Ausstellungsfläche verwandelt, auf der innovative Technik gezeigt und live vorgeführt wurde.

Bei einem Weißwurstfrühstück stellte „Fleischi“ die Familie Fliegl vor, plauderte mit Josef Fliegl sen., Inhaber mehrerer hundert Patente und Erfinder der weltweit erfolgreichen Fliegl Abschiebetechnik, und mit seinen Kindern Angelika (Fliegl Agro-Center), Martin (Fliegl Bau- und Kommunaltechnik), Johann (Fliegl Ibérica, Fliegl International) und mit Fliegl Agrartechnik Chef Josef Fliegl jun. Für ihn basiert die Stärke der Marke Fliegl auf dem Pionier- und Erfindergeist seines Vaters, der 1975 in Kastl einen Maschinenbaubetrieb gründete. „Und auf unseren ca. 1000 Mitarbeitern, die gleichbleibend hohe Qualität gewährleisten. Ihnen danke ich, auf sie sind wir stolz.“

Schon am Freitag und Samstag war viel Bewegung bei Fliegl in Mühldorf: Zu den Praxistagen kamen etwa 1000 Händler und Journalisten aus 23 Ländern (u.a. aus Paraguay, Argentinien oder Brasilien). Ihnen führten Experten Neuheiten aus dem landwirtschaftlichen Transport, dem Güllesektor und aus dem Fliegl Agro-Center vor. Die Stars des 40 Jahre Fliegl Wochenendes waren bei den 15.000 Besuchern die 40 Abschiebe-Anhänger, die Fliegl als limitierte Fahrzeug-Sonderserie designt und gebaut hat. Die schwarz lackierten ASW Panther symbolisieren Schnelligkeit, Dynamik und Ausdauer und tragen auf ihren Typenschildern die Unterschriften dreier Fliegls: Josef sen., Josef jun. und Andreas als Vertreter der dritten Generation. Die Panther werden in den kommenden Wochen an Händler ausgeliefert, einige sind bereits verkauft. Panther Nummer 40 soll im Herbst auf der Agritechnica in Hannover versteigert werden.

  • Fliegl ist der größte Agraranhängerhersteller der Welt.
  • Die Wurzeln des Familienunternehmens liegen in Kastl und in der Fliegl Maschinenbau GmbH, die 1976 ihren ersten Grubber auf dem Karpfhamer Volksfest vorstellte.
  • 1983 beginnt die Mischerproduktion; zum ersten Mal veranstaltet Fliegl eine eigene Hausmesse.
  • 1987 startet die Produktion von Nutzfahrzeugen.
  • Anfang der 1990er Jahre expandiert Fliegl in Thüringen und Ungarn.
  • 1998 präsentiert Fliegl seine bisher größte Innovation: den Abschiebewagen.
  • 1999 eröffnet das Fliegl Agro-Center in Kastl.
  • 2002 gründet Fliegl seine spanische Tochter Fliegl Ibérica und stellt den ersten Biogas-Abschiebecontainer vor.
  • 2003 nimmt die Fliegl Bau- und Kommunaltechnik den Betrieb auf.
  • 2005 läuft die Produktion im zweiten Werk in Thüringen an.
  • 2009 startet die Fliegl Forsttechnik.

Zu den jüngsten Entwicklungen und Innovationen made by Fliegl gehören der Muldenkipper Bull (2008), die Dosiertechnik mit Vertikalmischer (2008), die erste Schwergut-Abschiebetechnik für LKW- und Dumperaufbauten (2009), die Fortentwicklung der Bodeneinbringtechnik (2010), der Asphaltprofi Thermo (2012), das patentierte Scheibenschlitzgerät (2012) und die Hackschnitzeltrocknungsanlage Ökodry (2012).

Josef Fliegl jun. sieht die Fliegl Gruppe in einem Marktumfeld, das sich enorm schnell entwickelt, und in dem sie sich permanent mit Neuerungen im Vorschriftswesen und bei Förderprogrammen auseinandersetzen muss: „In Europa, Russland und auf allen Kontinenten stellen wir uns der Herausforderung, Arbeitsweisen zu hinterfragen und Fliegl Lösungen anzubieten. In den USA und in China haben wir neue Standorte eingerichtet, die wir aktuell aufbauen. Landtechnik made in Germany wird global nachgefragt und wertgeschätzt.“

Weitere Stimmen zum 40 Jahre Fliegl Wochenende:

„Die Familie Fliegl ist beeindruckend. Sie ist eine Gründerfamilie, wie man sie selten findet. Es ist eine Freude, mitzuhelfen, dass sie ideale Bedingungen für ihre Arbeit vorfindet. Dem Senior, einer Art Daniel Düsentrieb der Agrartechnik, gratuliere ich zu 40 Jahren großartigen Schaffens. Ich gratuliere einer tollen Firma, einer tollen Familie! Bleibt, wie Ihr seid, und haltet weiterhin so zusammen wie in der Vergangenheit!“ (Günther Knoblauch, Mitglied des Bayerischen Landtags und ehemaliger Bürgermeister Mühldorfs)

„Ich bin stolz, Fliegl in unserer Stadt zu haben. Fliegl ist ein leuchtendes Beispiel dafür, was man mit Fachverstand, Mut, mit gesundem Augenmaß und Bodenständigkeit erreichen kann. Ich habe sehr großen Respekt vor der Entwicklung von Josef Fliegls Anfängen im Kleinen zum Weltunternehmen. Für Mühldorf ist Fliegl eine Bereicherung als Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler. Im Gegenzug schaffen wir gute Bedingungen für eine erfolgreiche Firmenzukunft.“ (Marianne Zollner, Bürgermeisterin Mühldorf am Inn)

„Josef Fliegl sen. war schon immer pfiffig, hatte Ideen und den Mut, seine Ideen umzusetzen. Als junger Bauernbursche hat er getüftelt und sich was getraut. Er hat Maschinen und Geräte erfunden, die die Welt gebraucht hat. Ich habe allergrößten Respekt vor der Leistung und Risikobereitschaft Fliegls. Heute agiert Fliegl global, hat aber seine Heimat nicht vergessen und ist ihr verbunden geblieben. Fliegl soll weiterhin für Innovation und Wachstum stehen.“ (Gottfried Mitterer, Bürgermeister Kastl)

Weitere Bildergalerien mit Fotos von den Praxistagen und der Hausmesse gibt’s auf der Fliegl Facebook-Seite unter www.facebook.com/flieglcom.