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Silbermedaille für Fliegl Tracker

Silbermedaille für Fliegl Tracker

Silbermedaille für Fliegl Tracker

So simpel Beacons sind, so erstaunlich sind ihre Anwendungsmöglichkeiten. Fliegl realisiert mit ihnen seine Beacon-basierte Fahrzeugerkennung Fliegl Tracker.

Die Neuheiten-Kommission der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft hat Fliegl für die neuartige Lösung Fliegl Tracker eine Silbermedaille verliehen.











Das Beispiel Getreideernte verdeutlicht deren Funktionsweise des Fliegl Tracker: Montiert auf Mähdreschern und auf LKW (für den Straßentransport) ermöglichen die Fliegl-Beacons, jedes Erntefahrzeug eindeutig zu identifizieren. Knotenpunkt ist die Zwischenstation Überladewagen. Der mit dem Fliegl Wiegesystem FWS ausgestattete Überladewagen kann via Beacon-Antenne-Kommunikation erkennen, welcher Mähdrescher ihn bestückt und auf welchen LKW er überlädt. Bislang war diese Zuordnung nicht rechtssicher und dokumentationsfähig möglich. Fliegl Tracker schließt diese Lücke. Mit der Innovation wird der Weg des Getreides vom Acker zum Lager lückenlos dokumentierbar. In der allgemeinen Entwicklung hin zur digitalen Ernte, dem Digital Cropping, ist das keine Kleinigkeit.

Lebensmittelsicherheit ist ein drängendes Thema. Die Frage nach einem hieb- und stichfesten Herkunftsnachweis beschäftigt Politik, Industrie und nicht zuletzt die Verbraucher. In diesem Zusammenhang ist jeder Beitrag, Informationslücken in der Lebensmittelproduktion zu schließen, ein bedeutender. Fliegl sieht seine Beacon-basierte Fahrzeugerkennung als Schritt zu einer noch besseren Ernte-Dokumentation und damit zu mehr Lebensmittelsicherheit.

Der Nutzen des Fliegl Tracker ist dabei nicht allein auf den Ernte-Bereich beschränkt. Vielmehr ist er als universelles System in der Lage, Informations- und Dokumentationslücken ganz verschiedener Art zu schließen. Neben der Ernte spielt insbesondere der Bereich Düngung mit der geschlossenen Dokumentation von Gülle-Ausbringung und Nährstoffdaten eine zentrale Rolle. Der Fliegl Tracker ist ein wichtiger Baustein, um den Agrar-Kreislauf in Gänze transparent zu machen.

Beacons vereinen viele Vorteile: Sie sind klein, leicht, kostengünstig und nahezu wartungsfrei. Sie können in Fahrzeugen aller Hersteller eingesetzt werden und sind unabhängig von der Bordelektronik. Die moderne Technik passt selbst auf alte Fahrzeuge. Ein großer Trumpf der Beacons ist ihre nicht-manuelle Funktionsweise: Die Kommunikation zwischen Beacon und Antenne erfolgt automatisch. Manuelle Fehler sind ausgeschlossen. Die Fahrzeugerkennung bedeutet keinerlei Arbeitsaufwand für den Fahrer.

Nebenbei sind Fliegl-Beacons in der Lage, die Sicherheit im Ernteprozess zu erhöhen: Das Fliegl FWS lässt sich so erweitern, dass jedem mit Beacon versehenen LKW ein Datensatz mit jeweiliger Nutzlast zugeordnet werden kann. Das FWS-Überladefahrzeug kann die Beladung dann automatisiert vornehmen: Eine Menge X wird per Knopfdruck automatisch und genau an den LKW übergeben. Via Load-Sensing-Hydraulikblock oder per ISOBUS-Automation und Traktorsteuergerät wird der Kornschieber beim Erreichen der zulässigen Menge pro LKW automatisch geschlossen. Ein Überladen des LKW findet nicht mehr statt. Die positiven Auswirkungen liegen auf der Hand: Nicht überladene LKW nehmen keinen Schaden und verursachen keinen an der Straße. Die Verkehrssicherheit erhöht sich. Die Ladekapazitäten punktgenau auszunutzen, steigert die Transporteffizienz und schont Ressourcen.

Die Herstellung von Lebensmitteln transparent und nachverfolgbar zu machen, ist zweifellos wichtig. Zentral ist eine lückenlose Dokumentationskette. Mit der Beacon-basierten Fahrzeugerkennung Fliegl Tracker kommt man ihr ein gutes Stück näher – und damit auch dem großen Ziel: Mehr Lebensmittelsicherheit.



Fliegl Tracker – die Vorteile im Überblick:

Fliegl Tracker ist ein nicht-manuelles System: Manuelle Arbeit entfällt. Der Fahrer hat keine Belastung.
Fliegl Tracker ist fehlerunanfällig: Fehler durch manuelle Eingaben gibt es nicht. Fehler, die es nicht gibt, müssen nicht aufwendig behoben werden.
Fliegl Tracker fußt auf einfacher Technik: Mit Beacons setzt Fliegl bewusst auf ein technisch unkompliziertes System. Beacons sind simple, störunanfällige Sender.
Fliegl Tracker ist herstellerunabhängig: Beacons passen auf jedes Fahrzeug, egal wie alt es ist, egal, welchen Hersteller es hat. Hersteller-gemischte Flotten können ohne Weiteres aufgerüstet werden.
Fliegl Tracker ist leicht zu montieren: Beacons sind klein, leicht, wasserdicht, batteriebetrieben und unabhängig von Bordelektronik und Stromversorgung (Voltzahl).
Fliegl Tracker ist wartungsarm: Abgesehen vom Batteriewechsel, den der Beacon-Nutzer selbst vornehmen kann, benötigen Beacons keine Wartung und verursachen daher keine Wartungskosten.
Fliegl Tracker erhöht die Sicherheit im Ernteprozess: für jeden mit Beacon ausgestatteten LKW lässt sich im Jobrechner ein Datensatz anlegen, der dessen jeweilige Nutzlast zuordnet. Der Beladevorgang lässt sich vom FWS-Überladewagen aus dann automatisiert vornehmen: Geladen wird exakt die passende Menge. Kein LKW wird mehr überladen.
Fliegl Tracker ist kostengünstig: Beacons sind nicht teuer. Der Preis liegt pro Stück etwa um 25 Euro. Die Aufrüstung einer kompletten Ernte-Flotte ist mit nur geringen Investitionskosten verbunden.