Überladeschnecke 400 und 600
- Überladeeschnecken für Maissilage bei einer Überladeleistungbis zu 14 m³ min.
- Überladeschnecken für die Getreidernte mit einer Überladeleistung von bis zu 350 to/Std.
- Überladeschnecke mit Fräswalzen für Silage, Hackschnitzel, Hühnertrockenkot u.s.w. Überladeleistung bis zu 14 m³/ min.
Überladeschnecke schließt Lücke
Die neuartige Hochleistungs-Überladeschnecke Typ 600 (Rohrdurchmesser 60 cm) ergänzt das Überladeverfahren im Kombi-Verkehr. Sie schließt, wie die Überladestation, eine Lücke in der Arbeitskette einerseits zwischen Ernte von Silage oder Gewinnung von Kompost oder Hackschnitzel und andererseits Ferntransport des jeweiligen Ernteguts oder erzeugten Produkts.
Je nach Einsatzzweck und -ort fördert die Überladeschnecke das Ladegut am Feldrand auf Feldwegen oder auf Forststraßen auf Lkws für den Ferntransport in Flachsilos, in Bunkerzellen oder Vorratsbehälter für Biogasanlagen. Vorteilhaft: Land- und Energiewirte, Lohn- und Transportunternehmen sowie Kompostbetriebe und Sägewerke können sie das ganze Jahr über am originalen Fliegl Abschiebewagen vielseitig einsetzen. Unterschiedlichstes, auch schwer handhabbares Ladegut wie Mais, Gras, Silagen aller Art, Hackschnitzel, Kompost usw. fördert sie problemlos bis zu einer Höhe von 5,30 Metern.
Die gleichmäßige Zufuhr des Ladeguts zur Überladeschnecke am Heck des Überladewagens kann automatisiert werden durch eine elektronische Steuerung. Sie regelt den Vorschub des Schiebebodens und verhindert Verstopfungen an Verteilerwalzen und Zubringerschnecken. Die üblichen Stoßbelastungen an der Zapfwelle werden so deutlich verringert. Auch Kraft wird gespart. In der Folge steigt die Überladeleistung. In Praxis-Tests wurden sehr hohe Überladeleistungen gemessen, so beispielsweise bei Hackschnitzel bis 14,0 m³/min, bei Grassilage bis 10,0 m³/min und Maissilage bis 12,0 m³/min.
Die elektronische Steuerung (VarioSens ISOBUS) entlastet den Fahrer: Er muss nicht ständig den Fluss des Ladeguts an Verteilerwalzen, Zubringerschnecken und Überladeschnecke kontrollieren und nachregeln. Das übernehmen Sensoren, die über einen Regler den Vorschub des Schiebebodens steuern: Bei dichtem Materialfluss wird die Schiebegeschwindigkeit verringert, bei geringerem Materialfluss wird sie erhöht. Über Bordcomputer können je nach Ladegut bestimmte Werte gezielt eingegeben werden, die eine gleichmäßige und fortwährende Beschickung der Zubringerschnecken und Förderschnecke garantieren.


